Umgang mit den
negativen Gefühlen

Ob Informationen für Ihre Gesundheit, über mein Therapieangebot oder zu neuen Erkenntnissen in der Heilpraktik: Mein Blog hält Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie regelmäßig vorbei und lassen Sie sich von anderen Denkweisen inspirieren. So erlangen Sie eventuell einen neuen Blick auf Ihre eigene Situation.

Beiträge

So holen Sie das Beste aus Ihrer Pause

Pausen sind essenziell für unsere Regeneration. Nur wer ausreichend Pausen macht, kann auf Dauer gute Leistungen erbringen und effizient arbeiten. Das gilt sowohl für den Beruf, beim Sport, in der Schule als auch im Studium.

 

Fehlende oder unzureichende Pausen wirken sich negativ auf unseren Körper aus: Wir sind unkonzentriert und machen Fehler, die im schlimmsten Fall gefährlich werden können. Übermüdung, ein erhöhtes Erkrankungsrisiko sowie die Burnout-Gefahr sind weitere mögliche Folgen. Deshalb ist es gesetzlich so geregelt, dass die Pause spätestens nach sechs Stunden Arbeitszeit erfolgen muss. Doch wie nutzt man diese effizient, sodass man danach mit neuer Energie wieder durchstarten kann?

 

Machen Sie die Pause zum „Gegenteil-Tag“

 

In der Pause ist es eine gute Idee, etwas komplett anderes zu tun. Wenn Sie den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, sollten Sie aufstehen und sich bewegen. Wer den ganzen Tag auf Trapp ist, sollte dagegen eine ruhigere Pause machen. Häufige PC-Arbeit können Sie mit einem kurzen Spaziergang kompensieren. Dabei sollten Sie auf weitere Bildschirmzeit verzichten. Lassen Sie das Smartphone lieber in der Tasche. So kommen Sie auf andere Gedanken und können neue Kraft schöpfen.

 

Stärken Sie sich

 

Neue Power kommt nicht von allein: Deshalb ist es eine gute Idee, etwas zu essen. Ein leichtes Essen sorgt dafür, dass sie nach dem Mittagsessen nicht ins „Fresskoma“ fallen – sonst drohen Müdigkeit und Völlegefühl. Etwa 20 Prozent aller Energie unseres Körpers verbraucht alleine das Gehirn. Somit sollte man darauf achten, regelmäßig etwas zu sich zu nehmen, um alles am Laufen zu halten. Wichtig ist es zudem, das Essen zu genießen – das kann beispielsweise an der frischen Luft, im Lieblingsrestaurant oder mit den Lieblingskollegen geschehen. Ausreichend Flüssigkeit darf ebenfalls nicht fehlen. Dabei gilt: Finger weg von zu viel Kaffee und Tee. Greifen Sie lieber zu Wasser.

 

Gehen Sie unter Leute

 

Soziale Kontakte sind ebenfalls eine Art der Regeneration. Gehen Sie mit Ihren Kollegen raus und unterhalten Sie sich nett – jedoch nicht über die Arbeit. Falls ein guter Bekannter in der Nähe arbeitet oder wohnt, kann man die Pause mit einem Besuch oder Treffen verbinden, wenn es die Zeit zulässt. Außerdem kommen Sie in Bewegung und tun somit etwas für Ihren Kreislauf. Wenn Sie noch weitere Tipps brauchen, wie man die Pause effektiv nutzen kann, können Sie mich gerne auf dieses Thema ansprechen. Zusammen finden wir einen Weg, wie Sie zu mehr Energie kommen und Ihre Ziele auf lange Sicht erreichen.

 

Erfolgreich Entspannen
mit diesen drei Tipps

Stressige Zeiten kommen hin und wieder vor. Das Wichtige ist, dass man im Anschluss und zwischendrin immer wieder abschalten kann. Dafür gibt es einige Tipps, die dabei helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Dauerstress kann schwerwiegende Folgen haben. Zunächst können etwa Symptome wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, erhöhter Blutdruck oder Verspannungen auftreten. Auf Dauer kann es zum Burnout kommen. Arbeit, Alltag, Feiertage und sonstige Herausforderungen verursachen regelmäßig Stress. Wirken Sie diesem entgegen und führen Sie wiederkehrende Entspannungsmomente in Ihrem Alltag ein.

Frische Luft schnappen

Gehen Sie raus, wenn es Ihnen zu bunt wird: Frische Luft kann helfen, wieder klare Gedanken zu fassen. Der Körper wird mit ausreichend Sauerstoff versorgt und das regt die Denkkraft an. Damit helfen Sie Ihrem Körper und Geist bei der Konzentration und der Puls beruhigt sich wieder. Besonders ein Waldspaziergang hat merkliche Vorteile: Die hohe Konzentration an Pflanzen und Bäumen reinigt die Luft förmlich, sodass man hier von guter Luftqualität profitiert – ein Grund, sich öfter draußen aufzuhalten. Außerdem hat das Grün der Umgebung eine beruhigende Wirkung.

Ein Entspannungsbad nehmen

Gerade in der kalten Jahreszeit ist ein Bad eine willkommene Abwechslung zum Duschen. Mit duftenden Badezusätzen und entspannenden Ölen kann man das Badeerlebnis mit allen Sinnen erleben. Je nachdem, was man als Zusatz wählt, nimmt dieser Einfluss auf die resultierende Stimmung. Lavendel und Veilchen eignen sich ideal zum Abschalten vor dem Schlafengehen. Will man nach dem Bad vitalisiert aus der Wanne steigen, wählt man lieber einen fruchtigen Duft, wie etwa Zitrus oder Ananas oder als Kräutervariante Rosmarin.

Sport als Ausgleich

Powern Sie sich aus und bekommen Sie damit wieder Ihren Kopf frei. Sport eignet sich wunderbar als Ausgleichsmöglichkeit im stressigen Alltag. Nach der Arbeit eine Runde Joggen oder Radfahren wirkt wahre Wunder. Wer regelmäßig Sport treibt, macht gleichzeitig etwas für seine Gesundheit – denn das Herzkreislauf-System wird dadurch gestärkt.

Diese drei Tipps lassen sich einfach in den Alltag integrieren. Wenn Sie etwas Neues versuchen möchten, probieren Sie doch mal eine Klangschalen-Massage aus. Diese biete ich in meiner Praxis in Voerde an. Die Schwingungen der Klangschalen kann man mit jeder Zelle des Körpers spüren und somit auf eine entspannende Gedankenreise gehen.

Gerne zeige ich Ihnen den Werkzeugkoffer für die Hosentasche, in dem Sie viele Werkzeuge haben, um sich in den persönlichen Stresssituationen selbst helfen zu können. Diese individuelle Vielfalt demonstriere ich Ihnen, auf Anfrage, in für Sie zugeschnittenen Seminaren.

Beziehungsangst:
die Angst, sich zu binden

In unserem Alltag begegnet uns vieles: Angst vor Spinnen, Flugangst, Höhenangst. Aber Angst vor Beziehungen? Oftmals wird diese Angst als banal eingestuft und nicht ernst genommen. Dabei ist es für Betroffene alles andere als angenehm.

Die Beziehungsangst wird auch Bindungsangst genannt. Sie kann durch schlechte Erfahrungen in vergangenen Beziehungen entstehen oder basiert darauf, dass man die eigene Selbstständigkeit in der Beziehung nicht einschränken möchte. Die Nähe der anderen Person wird als Bedrohung eingestuft: Man fühlt sich in seiner Selbstständigkeit und seinen Entscheidungen nicht mehr Herr / Frau der Lage. Die Angst vor zu wenig Freiraum, Verpflichtungen und Verantwortung aber auch Verlustangst oder persönliche, oft unbewusste Geheimnisse können Gründe sein. Die logische Reaktion der Betroffenen ist, die andere Person auf Abstand zu halten.

Was sind die Symptome?

In verschiedenen Situationen äußert sich die Beziehungsangst darin, den Abstand zum Partner aufrecht zu halten. Dafür können sinnlose Streitereien, Vorwürfe oder ein abweisendes Verhalten zum Einsatz kommen. Verschiedene Symptome können sich auch körperlich äußern. Herzrasen, Beklemmungsgefühle oder Panik gehören dazu.

Was kann man dagegen machen?

Zunächst sollte man sich fragen, warum die Bindungsangst entstanden ist. Haben wir etwas bei unseren Eltern erlebt, dass die Angst ausgelöst hat? Welche Erfahrungen haben wir in der Vergangenheit oder gescheiterten Beziehungen gemacht? Danach gilt es, die vermeintliche Bedrohung zu erkennen und sich klarzumachen, inwiefern diese wirklich begründbar ist. Zudem sollte man das eigene Selbstwertgefühl achtsam steigern, um die persönlichen Bedürfnisse besser zu erkennen, zu respektieren und diese auch zu erfüllen. Mit einem gesunden Selbstwertgefühl fällt es leichter, dem Partner sinnvoll zu vermitteln, was uns wichtig ist und warum. Das gilt natürlich für beide Seiten. Damit kann man eine lebendige Beziehung auf Augenhöhe führen.

Haben Sie das Gefühl, an Beziehungsangst zu leiden? Gerne helfe ich Ihnen in meiner Praxis weiter. Ich habe mich unter anderem auf Ängste und Phobien spezialisiert. Gemeinsam bearbeiten wir ihre Ängste und mögliche Traumata und führen Sie dazu, sich von negativen Gefühlen zu befreien.

Was tun gegen Stress am
Arbeitsplatz? 4 Tipps zur Stressbewältigung

Stress auf der Arbeit ist ein Übel, das viele kennen. Dabei ist ein positiver von einem negativen Stress zu unterscheiden. Doch wann genau kann man von einer negativen Belastung im Job sprechen und wie ist diese zu bewältigen?

Statistiken zeigen, dass Konkurrenzkampf beziehungsweise Aufstiegswettbewerb im Job eine zentrale Rolle spielen. Dies sind oft Hauptursachen für Stress am Arbeitsplatz. Man will besser sein als der andere und seinen Job keineswegs verlieren. Dadurch entstehen Hektik, unzählige Überstunden, zu viel Verantwortung, zu hoher Arbeits- und Leistungsdruck sowie unklare Zielvorgaben, welchen man nicht gerecht werden kann. Bei dieser Art von Stress wissen Betroffene häufig nicht, wie sie ihr Ziel erreichen können und sind mit der Gesamtsituation überfordert. In den seltensten Fällen suchen Betroffene das Gespräch mit den Vorgesetzen und tragen somit auch Folgen des zu hohen Stresspegels am Arbeitsplatz mit ins Privatleben. Die Daten von Statista zeigen, dass bei rund 42 Prozent der 18 bis 39-Jährigen Familie und Freunde wegen des Jobs zu kurz kämen und Faktoren wie Unruhe und Müdigkeit mit nach Hause genommen werden. Stressfrei arbeiten und ein entspannter Feierabend ist oft nur eine Wunschvorstellung? Folgende 4 Stressbewältigungs-Maßnahmen zeigen, wie Sie krankmachenden Stress im Job meiden können:

Regelmäßig Pausen machen

Oftmals werden Pausen nicht für wichtig empfunden. Zu viel zu tun und zu wenig Zeit sind häufige Gründe, weshalb man diese vernachlässigt. Dabei spielen Pausen eine wichtige Rolle und schaffen uns neue Energie und klares Denken am Arbeitsplatz. Wichtig dabei ist auch, in der Mittagspause an etwas anderes als die Arbeit zu denken. Pausen sind Zeit für sich selbst, zum abschalten, durchatmen, erholen und Kraft schöpfen. Danach ist man viel leistungsfähiger und kreativer.

Selbstreflexion – raus aus der Opferrolle

Um mit Stress besser umgehen zu können, muss man sich einer Sache bewusst sein: Man selber ist für sein eigenes Glück zuständig. Daher sollte man bewusster darauf achten, wie man in gewissen Stresssituationen reagiert und sein Verhalten dementsprechend reflektieren und ändern kann. Selbstreflexion ist der kleine Anfang von großen Fortschritten. Mit positiven Gedanken kann man gezielt aus der Opferrolle aussteigen und gelassener mit Stress im Job umgehen.

Atemübungen und Muskelentspannungen

Mit verschiedenen Atmungsübungen gelingt es, den Körper bewusst zu entspannen. Diese können nicht nur in der Freizeit beim Yoga angewendet werden, sondern sind vor allem am Arbeitsplatz eine hilfreiche und unkomplizierte Methode, seinem Körper etwas Gutes zu tun und damit den Fokus vom Stress abzusenken. Insbesondere bei langem Sitzen im Büro ist bewusstes Atmen sowie verschiedene Dehnübungen eine gute Option, seine Muskeln zu entspannen und Verkrampfungen zu lösen.

Angenehmes Ambiente am Arbeitsplatz

Mit wenig Aufwand und kleinen Steps kann man für eine wohltuende Arbeitsatmosphäre sorgen. Dekorationen sowie Zimmerpflanzen, persönliche Fotos von den Liebsten und Musik können das Wohlbefinden enorm steigern. Wohlfühlen am Arbeitsplatz ist das A und O – immerhin verbringen wir hier oft die meiste Zeit. Falls das betriebsbeding nicht geht, kann ich Ihnen helfen, sich mental einen idealen Ort einzurichten, an dem Sie Kraft schöpfen können. 

Achtsamer Umgang mit sich selbst

Im schlimmsten Fall kann übermäßiger Stress im Job zu einem Burnout führen. Um den Stresspegel zu minimieren, ist Bewusstheit ein zentraler Aspekt. Dabei ist es besonders wichtig, auf seinen eigenen Körper zu hören, den inneren Antreiber zu erkennen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Zusätzlich können unterschiedliche Entspannungs-Maßnahmen oder stabilisierende Übungen zu einem gesteigerten Wohlbefinden beitragen.

Fühlen Sie sich immer wieder durch Ihren Job gestresst? Handeln Sie rechtzeitig. Ich berate Sie gerne in meiner Praxis.

Zu jung für Stress? Einige
Stressauslöser von jungen Menschen im Überblick

Das Leben in einer Leistungsgesellschaft löst vor allem in jungen Menschen zunehmend Stress aus. Ob hohe Erwartungen an sich selbst, in der Schule, im Job oder Zuhause: Sie haben oft das Gefühl, allem gerecht werden zu müssen. Doch wie entsteht diese Art von Stress bei Jugendlichen und wie kann man Herausforderungen in Zukunft gelassener begegnen? 

Viele Menschen denken, dass Jugendliche ein sorgefreies Leben haben und sich noch keinem hohen Leistungsdruck stellen müssen. Erst irgendwann mit dem Alter und der Verantwortung soll der Stress im Leben eine Rolle spielen. Doch dies ist schon lange nicht mehr der Fall. Die TK-Stressstudie aus dem Jahr 2016 bestätigt: Überdurchschnittlich hohe Stresswerte zeigen sich vor allem im Alter von 18 bis 29. Sechs von zehn Befragten sehen sich selbst als Stressursache, indem sie hohe Ansprüche an sich selbst stellen, welche nicht bewältigt werden können. Die jungen Menschen haben eine pessimistische Einstellung dem Leben gegenüber und mangelndes Selbstvertrauen. Sie sind davon überzeugt, den Herausforderungen nicht gerecht werden zu können. Hierbei helfe ich jungen Menschen in meiner Praxis für Naturheilkunde und Psychotherapie Avenia. Zusammen schaffen wir mehr Balance und entdecken die negativen Gedankenmuster, die zu belastenden Gefühle führen. Der dadurch gelassenere Umgang mit Herausforderungen hilft, die gestellten Aufgaben leichter zu meistern und das Leben positiver zu genießen.

Der Druck in einer digitalisierten Welt

Heutzutage verfügt fast jeder über ein Smartphone. Vor allem bei jungen Menschen spielt dieses eine besonders wichtige Rolle. Aber neben dem positiven Gebrauch, löst die digitalisierte Welt auch zunehmend Druck in jungen Menschen aus. Sie haben das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Zu jeder Zeit und egal wo: ständig online. Durch die heutigen Medien wird man oft auch unbewusst einer großen Gefahr ausgesetzt. Ein zutreffendes Beispiel dafür sind die Stars aus der Social-Media Welt. Inszenierte Instagram-Posts sowie absurde Darstellung des Körper-Ideals lösen in jungen Menschen häufig einen gewaltigen Druck aus. Sie bekommen ein falsches Gefühl von Schönheitsidealen vermittelt und steigern sich somit in unrealistische Vorstellungen hinein. Viele Menschen versuchen dem sogar gerecht zu werden, indem sie einen Fitness-Wahn krankhaft ausleben und teilweise unter Essstörungen leiden. An dieser Stelle helfe ich zum Beispiel mit Gesprächstherapie oder iEMDR. Mit meinen Erfahrungen in der Naturheilkunde und Psychotherapie, finden wir gemeinsam den richtigen Weg für Sie. Ein vielfältiges Therapiespektrum ermöglicht unter anderem das Aufbauen von Selbstvertrauen und die Überwindung belastender Ereignisse.

Eltern als Unterstützer

Oftmals erleben junge Menschen ihre Eltern als zusätzlichen Stressfaktor. Sie haben das Gefühl, gewissen Ansprüchen ihrer Eltern gerecht werden zu müssen. Angst vor dem Versagen und Enttäuschen spielen eine zentrale Rolle, wenn es um Stressursachen geht. Hierbei ist es besonders wichtig, dass sich die Eltern als Unterstützer anbieten. Sie müssen ihrem Kind realistische Erfolgserwartungen vermitteln. Oft ist es der Fall, dass Kinder ihr Bestes geben z.B. für eine Klausur, es jedoch nicht für die beste Note ausgereicht hat. In Fällen wie diesen ist es hilfreich, das Selbstvertrauen zu stärken. Liebevolle Gespräche und Unterstützung statt Druck helfen dabei, die hohen Ansprüche an sich selbst abzulegen und optimistischer sowie realistischer zu werden. Familie ist also nicht nur ein Stressfaktor, sondern insbesondere eine zentrale Gesundheitsressource, laut der TK-Stressstudie aus dem Jahr 2016.

Gerne berate ich Sie in meiner Praxis ausführlich zu dem Thema Stress bei jungen Leuten. Machen Sie einen Termin aus, um Stress-Symptomen frühzeitig entgegen zu wirken.

Mehr Entspannung im Alltag:
Wie man lernt, loszulassen

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Das wird einem tagtäglich intensiv vor Augen geführt – Stress, Hektik und Beschleunigung sind unsere ständigen Begleiter. Das aktive Anwenden von Entspannungstechniken hilft weiter, wenn der Stress auch nach Feierabend anhält.

Regelmäßige Entspannung ist immens wichtig für unsere Gesundheit sowie das körperliche und seelische Wohlbefinden. Wenn die Belastung überhand nimmt können die folgenden Techniken helfen, die Anspannung zu lösen und den Druck zu senken.

Achtsamkeit und Atemmeditation

Dafür ist es nicht zwingend nötig sich im Schneidersitz auf ein Kissen zu setzen. Diese Achtsamkeitsübung kann man auch in der Schlange an der Kasse, im Aufzug oder im Stau anwenden um sich zu relaxen. Ich helfe Ihnen gerne, wenn Sie Ihren Fokus wieder weg vom Stress und auf sich selbst sowie das Wesentliche in Ihrem Leben richten wollen.

Wohlfühlort

Wünschen Sie sich nicht auch öfters mal einen Flaschengeist, der Sie sofort an einen Ort der völligen Entspannung, Sicherheit und Geborgenheit entführt?

Ich kann Ihnen helfen, diesen Ort in Ihrem Innern zu finden, zu installieren und für Sie jeder Zeit erreichbar zu machen. Da Ihr Unterbewusstsein dabei nicht zwischen Realität und Imagination unterscheiden kann, können Sie von dieser Reise entspannt und ruhig zurück kommen. Sie brauchen sich noch nicht einmal dem Stress der Reisevorbereitung, überfüllter Züge, Staus und Verspätungen oder Ausfall von Flügen aussetzen.

Klangschalenmassage

Klangschalen werden auf den bekleideten Körper gestellt oder daneben und durch Schlagen oder Reiben zum Klingen und Vibrieren gebracht. Die wohltuenden Klänge führen zur wohligen Entspannung. Das Vibrieren lockert das verspannte Gewebe und erlaubt eine positive Körperwahrnehmung.

Progressive Muskelentspannung

Stress führt zu Muskelverspannungen, die sich in Form von Schmerzen bemerkbar machen und das Unwohlsein verstärken. Der amerikanische Mediziner Edmund Jacobson hat eine effektive Methode entwickelt, um solche Verspannungen zu lösen. Das Schöne daran: Wir können auf diese Technik fast immer und überall zurückgreifen. Dabei werden nacheinander bestimmte Muskelgruppen für ein, zwei Minuten aktiv angespannt. Anschließend versucht man, die gleichen Partien für drei bis vier Minuten so gut wie möglich zu lockern. Studien an über 3000 Patienten weisen nach, dass diese Methode langfristig das Wohlbefinden steigert und Angst- und Spannungszustände lindert.

Die Fülle an Entspannungstechniken, die uns zur Verfügung stehen, ist groß. Naturgemäß finden nicht alle Techniken bei jedem Anklang. Wenn Sie herausfinden möchten, was Ihnen liegt und am besten weiterhilft, berate ich Sie im Rahmen eines Gesprächs in meiner Praxis gerne ausführlich.

Körper auf Höchstleistung:
Stress und die Folgen

Stresssituationen finden wir in unserem hektischen Alltag immer häufiger. Termine, ständige Erreichbarkeit, eigene Ansprüche: Wir setzen uns selbst unter Druck. Jedoch kann das starke Auswirkungen auf unseren Körper haben.

„Ich bin gestresst.“ – ein Satz, den wir oft zu hören bekommen. Was genau meinen wir damit? Heißt das, dass wir keine Zeit haben? Sind wir genervt vom Job? Fühlen wir uns von der Last des Alltags erdrückt? Es scheint ein allgemeiner Begriff zu sein, der sich auf viele Situationen anwenden lässt. Das liegt vor allem auch daran, dass Stress in viele Bereiche unseres Lebens Einzug gefunden hat. Es scheint fast, als sei Stress zu einem Statussymbol geworden – wer gestresst ist, gilt als wichtig. Eine tückische Falle.

Was passiert bei Stress mit dem Körper?

Wenn wir uns bedroht oder belastet fühlen, schaltet unser Körper auf Stresszustand. In diesem Zustand sind wir besonders leistungsfähig. Stressreize führen in unserem Körper zur Kettenreaktion, beginnend im Hypothalamus. Das ist unser lebenswichtiges Regulationszentrum im Zwischenhirn, das u.a. für unser Gefühlsleben verantwortlich ist und die Kontrolle über das vegetative Nervensystem besitzt. Im Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-System kommt es zur Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortison und Adrenalin. Damit soll schnell Energie bereitgestellt werden und unser Körper bereitet sich auf einen eventuell bevorstehenden Kampf oder eine Flucht vor.

Das Ergebnis der erhöhten Leistungsfähigkeit fühlt sich zunächst gut an. Wir sind aufmerksamer, arbeiten schneller und liefern rasche Ergebnisse. Alles läuft auf Hochtouren. Werden die Stresshormone nicht abgebaut oder wird dieser Ausnahmezustand zur Regel, kann es jedoch zu Problemen kommen. Die positiven Begleiterscheinungen lassen nach und es kommt zu einem Gefühl von Gereiztheit, man fühlt sich ausgelaugt sowie überfordert. Körperliche Symptome wie vermehrte Infektanfälligkeit, Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, sexuelle Lustlosigkeit, Herzbeschwerden, Tinnitus oder Verdauungsstörungen können auftreten.

Richtige Stressbewältigung finden

Zum Stressmanagement gehört aktive und passive Entspannung. Auf einen Anspannungszustand sollte immer Entspannung folgen, sonst gelangt der Körper außer Balance. Viele Menschen setzen auf Sport, um Anspannung abzubauen. Familie und Freunde sind wichtig, können aber auch gleichzeitig ein Stressfaktor sein. Soziales Engagement, Hobbys oder Kochen können auch entspannend wirken. Genau so wichtig ist eine gesunde Ernährung und eventuell die gezielte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, Mineralstoffen oder Vitaminen. Die Stärkung des Selbstwertgefühls, Ressourcenarbeit und Aufarbeitung der Stressfaktoren führen zu einer langfristigen Entstressung.

Fühlen Sie sich gestresst, wissen aber nicht, was Sie dagegen tun sollen? Gerne können Sie einen Termin in meiner Praxis ausmachen. Dann schauen wir gemeinsam, was für Sie ein guter Weg zur Gesundung sein kann.

Winterdepression:
Wenn die Tage kürzer werden …

… setzt bei vielen Menschen schnell ein erhöhtes Müdigkeitsgefühl ein. Wir kommen schlecht aus dem Bett und sind den ganzen Tag müde und schlapp. Bei einigen hört es damit allerdings nicht auf und es prägt sich eine Winterdepression aus. 

Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Dunkelheit scheint unseren Tagesrhythmus zu beherrschen. Wir gehen bei Dunkelheit aus dem Haus und abends kommen wir im Dunkeln wieder zurück. Der Winterblues ist vielen bekannt: Man ist antriebslos, schlecht gelaunt und fühlt sich müder, als in den warmen Jahreszeiten. Jedoch gibt es noch eine stärkere Ausprägung dieses Phänomens – die Winterdepression. 

Was genau ist diese Depression und wo kommt sie her? 

Sie kann als eine saisonal auftretende Störung des Gefühlslebens bezeichnet werden. Die depressiven Symptome treten zyklisch zu einer bestimmten Jahreszeit auf – vermehrt in Herbst und Winter. Daher ist die Winterdepression so bekannt. Viele wissen jedoch nicht: Es gibt auch eine Sommerdepression. Diese drückt sich etwa durch Angstzustände aus. Man fühlt sich schlaflos, zweifelt stark an sich selbst und verliert seinen Appetit, wodurch es zu Gewichtsverlust kommen kann. Die Wintervariante dagegen erscheint mit Symptomen der Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, extremer Müdigkeit und verstärktem Hunger auf Süßes und Kohlenhydrate. 

Ein Gefühl von Hilflosigkeit und Wertlosigkeit kann noch hinzukommen, was sich mitunter in Selbstmordgedanken äußern kann – besonders gefährlich sind dabei die Feiertage zum Jahresende. Jedoch sollte man auch hier keine falschen Schlüsse ziehen: Die meisten Selbstmorde passieren laut wissenschaftlichen Studien des amerikanischen Center for Desease Control and Prevention konträr zum Volksglauben im späten Frühjahr und im Frühsommer.

Wie entsteht die Winterdepression? 

Nicht jede depressive Verstimmung im Winter ist eine Winterdepression: Nur jede zehnte ist wirklich auf dieses Phänomen zurückzuführen. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Bei der Entstehung spielen Hormone, die Gene, Stress und Fähigkeit zur Stressbewältigung eine große Rolle. Die Lichtbedingungen wirken sich auf unsere Hormonproduktion aus und bei Dunkelheit wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet. Die Folge: Wir sind vermehrt müde. 

Das Melatonin wird hauptsächlich in einem zentralen Bereich des Gehirns, der Zirbeldrüse, gebildet. Diese wird über eine Reizweiterleitung von dem Auge informiert, wenn es dunkel wird, damit sie vermehrt Melantonin ausschüttet. Normalerweise ist der Produktionshöhepunkt gegen 3 Uhr und senkt sich dann wieder damit wir morgens erholt aufstehen können. Wenn diese Reizweiterleitung gestört ist oder die Lichtbedingungen im Winter schlechter werden, kommt es auch tagsüber zu Melantoninausschüttungen und dadurch entsteht die gesteigerte Müdigkeit und Lustlosigkeit.

Ein weiterer Grund könnte der Serotoninmangel sein. Serotonin, das Glückshormon, wird vom Körper für die Produktion von Melatonin verbraucht, wodurch der Serotoninspiegel sinkt. Um dennoch Glücksgefühle hervorzurufen, „beglücken“ sich viele Menschen mit Süßigkeiten und Kohlenhydraten, vor allem mit Schokolade. 

Raus aus der depressiven Stimmung 

Raus ist das richtige Stichwort: Um eine Winterdepression zu behandeln oder ihr vorzubeugen, sollten wir das Tageslicht so gut wie möglich nutzen und uns auch im Winter viel draußen aufhalten. Radfahren, Joggen oder Spaziergänge sind gute Vorbeugungsmöglichkeiten einer Winterdepression. Licht hat sich in der Forschung als besonders hilfreich erwiesen. Daher kommt bei einer solchen Depression oft die Lichttherapie zum Einsatz. Diese sollte schon bei den ersten depressiven Anzeichen beginnen, um ihnen direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen. 

Antidepressive Medikation sollte nur in besonders ausgeprägten Fällen der Winterdepression zum Einsatz kommen. Vor allem beim Winterblues können auch Ernährungsumstellungen und Substitutionen von Nahrungsergänzungen hilfreich sein. Zudem hilft die psychotherapeutische Behandlung, wie beispielsweise durch die kognitive Verhaltenstherapie. Gerne gebe ich Ihnen in meiner Praxis nähere Auskunft darüber und stehe Ihnen für Fragen zur Verfügung.

„Wer A sagt, der muss nicht B sagen.
Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“
Bertolt Brecht